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24.November

24.11.2003 - PE Tour/Osnabrück

Konzertbericht von JashaMum:
Ich möchte mich heute abend einmal im Daniel-Stil hier aus Osnabrück zurückmelden:
Meine Damen und Herren, ein wunderschöner Abend der positiven Energien neigt sich dem Ende. Ich sehe gerade, dass ich wohl mit meiner Tochter Jasha hier im Forum die erste der völlig gestäääärbten Rückkehrer aus Osnabrück bin. Die Rückfahrt auf der Autobahn verging für mich wie ein schneller Flug, beflügelt durch inhalierte positive Energien, die bei mir heute abend absolut den Höhepunkt erreicht haben.
In Osnabrück sammelten sich die Konzertbesucher sehr schleppend, mir wurde sofort in der Vorverkaufsstelle , in der ich mir wegen meiner spontanen Entscheidung nach Osnabrück zu fahren, erst einmal Karten holen musste bestätigt, dass weitaus mehr Sitzplatzkarten verkauft wurden als Stehplatzkarten im Innenbereich. Somit war mir von Vornherein klar, dass viele Leute erst auf den letzten Drücker kamen (für das Kultanstehen nicht allzu günstig zum Stimmung erzeugen, doch dadurch reduzierte sich die anfängliche Drängelei auf ein Minimum.) Beim eigentlichen Einlass wurde es jedoch wieder ziemlich heftig und teilweise haarsträubend. Aber egal, mittlerweile ist man ja schon regelrecht konzerterprobt und lässt sich durch nichts großartig schocken.
Es gab keinen Kindergraben, Jasha und ich schafften es direkt in die 2. Reihe, ca. 3- 5 m von der Bühne entfernt, schon die Vorfreude auf dieses nahe Erlebnis, welches wir bisher noch nie geniessen durften, machte mich zunehmend nervöser.
Der Ablauf des Konzertes war mir mittlerweile durch mein Essen-Konzert schon sehr gut bekannt, also folgte ich meinen festen Vorsätzen, mich vollends auf jedes I-Tüpfelchen von Daniels Bühnenpräsens incl. Gesichtsmimik zu konzentrieren. Mein Blick auf die Bühne war hierfür hervorragend geeignet und ich kann heute sagen: Ich war ihm so nah, ich konnte sogar teilweise seinen Duft geniessen.
Nach 4 Liedern Phil Cole war es endlich wieder so weit, ein von mystischen Geistern überschatteter Daniel befreite sich aus seinem Käfig, warf alle Schatten seiner nicht immer unbeschwerten Kindheit hinter sich und lebte sich, und zwar in vollen Zügen, auf der Bühne.
Sein impulsives Emporkommen aus dem Kniestand zu Beginn des schnelleren Parts von Tragedy wirkt auf mich jedesmal wie ein Befreiungsschlag.
Meinen Vorsätzen für den heutigen Abend treu bleibend klebte ich förmlich an seinem Gesicht, an seinem Körper, an seinen tänzerischen Bewegungen und ich erlebte sie durch und durch. Viele Dinge waren mir in Essen verborgen geblieben, heute erlebte ich z.B. seine Bauchtanzversion einfach nur fasziniert, mir fehlen hierfür die Worte. Selten habe ich einen Künstler gesehen, der all seine Hingabe in Form von Tanz ausstrahlen kann.
Die Halle tobte eigentlich vom ersten Lied an und weckte in Daniel einen unbändigen Bewegungsdrang, er tantze z. T. sehr lasziv, es entwickelte sich in meinen Augen ein erotisches Knistern in der Halle, welches jedoch durchaus von einer zur anderen Sekunde in ein schelmisches Lausbubenlächeln umschlagen konnte.
Ich persönlich empfand 2x direkten Blickkontakt mit ihm (der erste war eindeutig: ich hielt voller Freude mein Handy in die Höhe, um Zitrolina in den Genuss einer Live-Schaltung zu bringen und Daniel schaute mich an und lachte sehr verschmitzt. Könnte ich seine Gedanken interpretieren , würde ich es folgender Maßen tun:
Meine verrückten Fans , beglücken sie doch tatsächlich wieder die Daheimgebliebenen.
Stand by me war wieder das Sprachrohr von ihm zu seinen Fans. Einige Dinge wurden wiederholt, die Sache Produkt / Joghurt etc. wurde ziemlich wortgetreu wieder erwähnt, doch diesmal erwähnte er noch, dass der Journalist ihm die Frage gestellt hat: Was meinen sie, H. Küblböck, warum laufen ihnen die Fans davon?
Darauf Daniel: Ich finde nicht, dass es so ist, ich bekomme immer wieder an Flughäfen Geschenke von Fans und was soll ich eigentlich noch alles machen:
2 Single-Erfolge, ein Album, Nr. 1 in Thailand, ein Buch, viele Fernsehshow-Auftritte, zahlreiche Konzerte usw.
Die Bemerkung des Journalisten, dass man im Show-Bizz wie eine Puppe gesehen wird, stört Daniel ebenfalls maßlos und er ist sich ganz sicher, dass man bei so "geilen" Fans keine Puppe ist.
Das Publikum tobte.
Bei Proud Mary war es dann endlich wieder soweit. Mit einem spektakulärem , mit voller Hingabe sich die Treppenstufen Hinabbewegen näherte er sich immer weiter seinem Publikum bis er letztendlich in den Graben sprang, mit geschlossenen Augen und weit ausgestreckten Armen sich den Berührungen seiner
Fans hingab und zu beiden Seiten in unvergesslicher Art und Weise die Tische, auf denen die Kameras platziert waren, erklomm und nochmals einen Anreiz zu wildem Armausstrecken der Fans gab. Abgeschlossen wurde dieses Lied mit robbenden Bewegungen über den Bühnenrand hinweg.
Einmal war sein tänzerischer Einsatz so wild, dass er vollends in das Rollo, welches den Ausgang von der Bühne bildete hineinrauschte, und einige der Lamellen arg in Mitleidenschaft gezogen wurden.
Unser Daniel: wenn die Pferde einmal mit ihm durchgehen, dann richtig.
Absoluter Höhepunkt des heutigen Abends war für mich eindeutig noch einmal das Wiedererscheinen zur Zugabe des Liedes My Way.
Man sah hinter dem besagten Rollo, welches in einer Band-Pause wieder gerichtet wurde, die Silhouhette von Daniel mit seinem langen, wallenden Haar, der Vorhang hob sich, Daniel wurde verhüllt in dichten Nebelschwaden und trat in meinen Augen aus diesem Nebel hervor wie ein Engel. Ja, er war tatsächlich in diesem Moment ein kleiner Engel für mich.
Die ausdrucksstarke geballte Faust in Richtung seines Herzens bei dem Part My Way rührt mich jedesmal wieder zu Tränen und diesmal floss ich tatsächlich direkt beim Konzert dahin in einen Tränenbach der Emotionen.
Das Konzert ist zu Ende, Emotionen gehen bei jedem auf eigene Art und Weise seinen Gang.
Ich bin bei jedem Konzert dankbar für den Zauber des Augenblickes. für die Möglichkeit des Abtauchens in eine andere Welt, die mich alles um mich herum vergessen läßt, doch wenn der letzte Ton verklungen ist, ist sie da: Die unbändige Sucht nach mehr Bühnenpräsens von dem für mich derzeit größten Entertainer aller Zeiten: Daniel Küblböck
Danke für diesen wundervollen Abend. Danke , dass es dich gibt. Und nun sitze ich gerade hier und die Tränen kullern wieder. Aber wieder kann ich betonen: es sind Freudentränen.
Meine kleine Jasha umarmte ihre völig verstörte, in Tränen aufgelöste Mutter, wir waren uns in diesem Augenblick unendlich nah, näher können sich Mutter und Tochter trotz gewaltigem Generationsunterschied nicht sein. Ich empfand Momente des schieren Glückes und auch Jasha war vollends gestääärbt, hatte sie doch noch das außerordentliche Glück, einen der Schlagzeuger-Stäben eines Daniel-Küblböck-Konzertes zu fangen
Ein rundum gelungener Abend, den ich immer in meinem Herzen tragen werde.

zu den Konzerterinnerungen:
24.11.03 Osnabrück, Stadthalle


24.11.2015 Wandern mit Daniel auf Mallorca

Daniels Ankündigung:
Heute sind Wanderschuhe an den Füßen angesagt, wenn wir uns gemeinsam auf den Weg nach Port d’Andratx machen. Diese Route ist recht gut zu gehen auf gepflasterten oder Waldwegen und überrascht immer wieder mit traumhaft schönen Ausblicken auf Buchten, Strände und das Meer. Wir werden Oliven und Pinienhaine sehen und den Torre d'Andritxol passieren, einen Verteidigungs- und Aussichtsturm aus dem 16. Jahrhundert, der vor allem dazu diente, angreifende Piraten rechtzeitig zu erspähen. Zwei Wanderführer werden uns auf der Tour begleiten und uns Geschichten rund um die Gegend erzählen, die wir durchwandern.
In Port d’Andratx stehen Rucksäcke für Euch bereit mit Brotzeit und Getränken und wenn Ihr Euch gestärkt habt, können wir uns dort noch ein bisschen umschauen und die schöne Hafenatmosphäre genießen. Die Rückreise erfolgt mit dem Bus und gegen 18:00 Uhr seid Ihr wieder in Paguera.

Video erhältlich unter: mailto:dr.heike.seitz@t-online.de

Herzlichen Dank an das Team von Daniels Fanclub!

Fotos: (c) Sabst    


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